Das Projekt „Erhaltungskulturen von bedrohten Pflanzen in Hessen“

  • Uwe Barth
  • Andreas König

Abstract

Im Rahmen eines von der KfW Stiftung geförderten Artenschutzprojektes wurden Samen von 15 vom Aussterben bedrohten Pflanzenarten gesammelt und im Botanischen Garten der Stadt Frankfurt vermehrt. In Zusammenarbeit mit den zuständigen Naturschutzbehörden und lokalen Vertretern von Naturschutzverbänden wurden dokumentierte Wiederansiedlungsmaßnahmen durchgeführt. Bei den 15 gefährdeten Arten handelt es sich um Allium strictum, Festuca albensis (syn. F. tomanii, F. duvalii p.p.), Fumana procumbens, Iris spuria, Jurinea cyanoides, Mibora minima, Moenchia erecta, Nigella arvensis, Poa badensis, Scleranthus verticillatus, Sedum villosum, Spergula pentandra, Ventenata dubia, Veronica acinifolia, Vicia orobus. Alle 15 Arten sind als „Verantwortungsarten“ Bestandteil der hessischen Biodiversitätsstrategie. Zwei dieser Arten, Mibora minima (Sand-Zwerggras) und Nigella arvensis (Acker-Schwarzkümmel) werden näher vorgestellt. Der Beitrag gibt anhand von Beispielen einen Einblick in die praktische Durchführung der Samensammlung, Kultivierung und Wiederausbringung heimischer Wildpflanzen.

Veröffentlicht
2019-11-21
Zitationsvorschlag
[1]
Barth, U. und König, A. 2019. Das Projekt „Erhaltungskulturen von bedrohten Pflanzen in Hessen“. Der Palmengarten. 82, 2 (Nov. 2019), 5-16.
Seiten
5-16
Rubrik
Artikel