Call for Papers
Call for Papers Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung 2027
[English version below]
Thema: Materialität / Medialität
Ausgehend von den Buch- und Editionswissenschaften sind in den letzten Jahren verstärkt Fragen der Materialität und Medialität literarischer Texte in den Fokus geistes- und kulturwissenschaftlicher Studien gerückt (vgl. Chartier 1990, Johns 1998, Pressman 2020), wobei diese Studien teilweise sehr Unterschiedliches unter materialitäts- oder medialitätstheoretischer Perspektive fassen. Der Analysefokus erstreckt sich auf die Papierstärke, Tintenqualität oder Formataspekte bis zu unterschiedlichen Drucktypen, zur Mikrotypographie oder Seitengestaltung. Unabhängig von der Tatsache, dass diese Dimensionen in Wechselwirkung zueinander stehen und systematisch auf unterschiedlichen Ebenen zu situieren sind, beeinflussen oder formatieren sie doch schriftliche Texte, die in einem spezifischen Medium (Buch, Zeitschrift, Blog etc.) präsentiert werden. Carlos Spoerhase spricht in diesem Kontext von ‚textueller Materialität‘ (vgl. Spoerhase 2018). Christian Benne führt hingegen die ‚Gegenständlichkeit‘ als Beschreibungskategorie ein und hebt insbesondere die damit verbundene Affordanz buchförmiger Gestaltung hervor: „Die Gegenständlichkeit etwa eines Buches wäre, grob skizziert, die Affordanz eines konkreten Buches als Artefakt (ein Foliant besitzt eine andere Affordanz als ein Reclam-Heft), die konkrete ‚materiale‘ Ausstattung (z.B. Typographie), die […] Auswirkungen auf den Umgang mit dem jeweiligen ‚Text‘ hat, der nicht abstrakt, sondern ausschließlich gegenständlich auftritt, selbst in digitalisierter Form“ (Benne 2015, 131).
Auch in Arbeiten, die sich mit Kinder- und Jugendliteratur und -medien befassen, wurden diese Perspektiven aufgenommen (vgl. z. B. Lötscher/Tomkowiak 2015, Müller-Wille 2019, Roeder 2019, Hombrecher/Wassiltschenko 2020, kjl & m 2024). Insbesondere die Bilderbuchforschung hat sich immer wieder mit Fragen der Materialität und Medialität ihrer Gegenstände auseinandergesetzt (vgl. z. B. Nodelman 1988, Veryeri Alaca 2017, Dammers 2025). So hat etwa Simon Messerli herausgearbeitet, wie die Knickkante in Jörg Müllers und Jörg Steiners Bilderbüchern hinsichtlich Unterscheidungen von Utopie und Dystopie semantisiert werden kann (vgl. Messerli 2015). Auch Aspekte der Schriftbildlichkeit und Multimodalität, die sich in Bilderbüchern genauso finden wie in Romanen und Erzählungen, wurden untersucht (vgl. z. B. Vach 2019). Einzelne Autor:innen, wie bspw. Hans Christian Andersen, wurden dabei unter einer materialitätsästhetischen Perspektive befragt (vgl. Müller-Wille 2017). Ferner wurden Spiel-, Bewegungs- und Beschäftigungsbücher in den Blick genommen (vgl. Montanara 1993, Bachmann/Emans/Schmitz-Emans 2016), wie auch die semiotische Dimension der Seitengestaltung in literarischen Texten betrachtet (vgl. z.B. Lexe 2016, Boyken 2023). Diese Fallanalysen führen zu medien- und literaturtheoretischen Fragen: So wäre zu diskutieren, inwiefern eine medien- und materialitätsspezifische Sensibilisierung narratologischer Ansätze notwendig sein könnte: Werden über mediale und materiale Aspekte doch oftmals Dinge erzählt, die gar nicht im engeren Sinne erzählt werden (vgl. Boyken 2020). Autor:innen, die mit derartigen Erzählverfahren operieren, sind z. B. E.T.A. Hoffmann, Lewis Carroll, Michael Ende, Walter Moers oder Cornelia Funke.
Das Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung widmet sich in seiner Ausgabe für das Jahr 2027 diesen Themen mit besonderem Fokus auf Kinder- und Jugendliteratur, wobei auch andere Medien (Film, Hörbuch, Podcast, Blog usw.) in den Blick genommen werden können. Konkrete Fallanalysen sind genauso erwünscht wie literatur- oder medientheoretische Beiträge, die sich v. a. mit den Spezifika von Kinder- und Jugendliteratur und -medien auseinandersetzen. Auch eine Ausweitung auf Sach- und Gebrauchstexte ist willkommen. Sowohl historische als auch gegenwärtige Texte und Phänomene können untersucht werden. Auch die neuesten Entwicklungen in Form von Booktoks, die in einer praxeologischen Perspektive aufschlussreich wären und die auch mit der Materialität der Bücher operieren, oder Textsorten wie bspw. New Adult Literature, die ebenfalls eine spezifische Buchästhetik realisieren, können Anlass für Beiträge bieten. Mögliche Themen, Fragen und Schwerpunkte, jeweils mit Bezug auf Kinder- und Jugendliteratur bzw. -medien, wären:
- Differenzierungen zwischen Materialität und Medialität hinsichtlich kinder- und jugendliterarischer Texte
- literatur- oder medientheoretische Überlegungen, ausgehend von kinder- und jugendliterarischen Texten
- historische Entwicklungen mit Blick auf ein spezifisches Medium oder konkrete Texte bzw. ein Genre
- Wechselwirkungen mit technischen Innovationen (Buchdruck, Offsetdruck, Digitalisierung usw.)
- Besonderheiten im Feld der Kinder- und Jugendliteratur (stärkere Nutzung von medialen oder materialen Ausdrucksmöglichkeiten? Bedeutung der Affordanz?)
- Einzelfallanalysen (bezogen auf Autor:innen, Textsorten, Genres, Zeiträume usw.)
- Vergleich zwischen unterschiedlichen Medien (z.B. Zeitschrift vs. Buch, Buch vs. Hörbuch, enhanced eBooks usw.)
- Sach- und Gebrauchstexte, insbesondere in historischer Dimension (ABC-Bücher, Lehrwerke usw.)
- Spiel-, Bewegungs- und Beschäftigungsbücher
- New Adult Literature, Booktok usw.
Über das Schwerpunktthema hinaus sind zudem thematisch offene Beiträge zu kinder- und jugendliterarischen bzw. -medialen Fragestellungen aus historischer wie theoretischer Perspektive erwünscht; auch dazu bitten wir um entsprechende Vorschläge.
Formalia:
Wir hoffen auf große Resonanz und bitten bei Interesse um die Zusendung von entsprechenden Angeboten für themenbezogene bzw. offene Beiträge in Form eines Exposés (von nicht mehr als 2.000 Zeichen mit Leerzeichen) bis zum 15.06.2026. Die Exposés sollten außer einer kurzen inhaltlichen Zusammenfassung Angaben über die Fragestellung enthalten, den Bezug zu theoretischen Positionen herstellen sowie Literatur nennen, auf die sich der Beitrag stützt. Benachrichtigungen über die Annahme des Vorschlags und die Einladung zur Einreichung eines Beitrags werden zusammen mit dem Style Sheet bis zum 31.07.2026 verschickt. Über die endgültige Annahme des Beitrags wird nach Sichtung durch die Herausgeber:innen und einem Double-Blind Peer Review entschieden.
Die Beiträge selbst sollten einen Umfang von 40.000 Zeichen (inkl. deutschem wie englischem Abstract, Fußnoten, Literaturverzeichnis und Kurzvita) nicht überschreiten und den Herausgeber:innen spätestens bis zum 01.02.2027 als Word-Dokument vorliegen.
Bitte senden Sie Ihr Exposé an: gkjf-redaktion@uni-koeln.de
Literatur
Bachmann, Christian A. / Emans, Laura / Schmitz-Emans, Monika (Hg.) (2016): Bewegungsbücher. Spielformen, Poetiken, Konstellationen. Berlin
Benne, Christian (2015): Die Erfindung des Manuskripts. Zur Theorie und Geschichte literarischer Gegenständlichkeit. Frankfurt/M.
Boyken, Thomas (2020): Medialität des Erzählens. Die Wiederentdeckung des Buches im Roman. Göttingen
Boyken, Thomas (2023): Sprache und Schrift in der Kinder- und Jugendliteratur. In: Fuhrhop, Nanna / Reinken / Schreiber, Niklas (Hg.): Literarische Grammatik. Wie Literatur- und Sprachwissenschaft voneinander profitieren können. Heidelberg, S. 41–55
Chartier, Roger (1990): Lesewelten. Buch und Lektüre in der frühen Neuzeit. Frankfurt/M. / New York
Dammers, Ben (2025): Konvention und Transgression im multimodalen Buchraum. In: Staiger, Michael (Hg.): Schrift/Bild – Lesen. Interdisziplinäre Zugänge. Stuttgart, S. 65–79
Hombrecher, Hartmut / Wassiltschenko, Judith (2020): The Well‑Worn Book and the Reading Child. Cultural and Cognitive Aspects of Materiality in German Children’s Literature. In: Neohelicon 47, H. 2, S. 537–557
Johns, Adrian (1998): The Nature of the Book. Print and Knowledge in the Making. Chicago / London
kjl & m (2024): [Themenheft:] Texte sichtbar machen. Schriftgestaltung in der Kinder- und Jugendliteratur (kjl & m 76, H. 4)
Lexe, Heidi (2016): Bastian, partizipativ. Michael Ende und das Buch als Medium und Motiv. In: Kurwinkel, Tobias / Schmerheim, Philipp / Sevi, Annika (Hg.): Michael Ende intermedial. Von Lokomotivführern, Glücksdrachen und dem (phantastischen) Spiel mit Mediengrenzen. Würzburg, S. 125–137
Lötscher, Christine / Tomkowiak, Ingrid (Hg.) (2015): Stofflichkeiten. Aspekte der Materialität in populären Literaturen und Medien. Zürich
Messerli, Simon (2015): Die Knickkante im Bilderbuch. Die Menschen im Meer als dialektisches Material. In: Lötscher, Christine / Tomkowiak, Ingrid (Hg.): Stofflichkeiten. Aspekte der Materialität in populären Literaturen und Medien. Zürich, S. 9–19.
Montanara, Ann R. (1993): Pop-up and Movable Books. A Bibliography. Metuhen
Müller-Wille, Klaus (2017): Sezierte Bücher. Hans Christian Andersens Materialästhetik. Paderborn
Müller-Wille, Klaus (2019): Das Lesen neu erfinden. Zu Aspekten der Materialität in der Kinder- und Jugendliteratur. In: Dettmar, Ute / Roeder, Caroline / Tomkowiak, Ingrid (Hg.): Schnittstellen der Kinder- und Jugendmedienforschung. Aktuelle Positionen und Perspektiven. Stuttgart, S. 11–26
Nodelman, Perry (1988): Words about Pictures. The Narrative Art of Children’s Picture Books. Athens / London
Pressman, Jessica (2020): Bookishness. Loving Books in a Digital Age. New York
Roeder, Caroline (2019): Buch im Buch. In: Schmitz-Emans, Monika (Hg.): Literatur, Buchgestaltung und Buchkunst. Ein Kompendium. Berlin / Boston, S. 519–523
Spoerhase, Carlos (2018): Das Format der Literatur. Praktiken materieller Textualität zwischen 1740 und 1830. Göttingen
Vach, Karin (2019): Typografie – zwischen Sprache und Bild. Funktionen der Typografie in multimodalen kinderliterarischen Erzählungen. In: Uhlig, Bettina / Lieber, Gabriele / Piper, Irene (Hg.): Erzählen zwischen Bild und Text. München, S. 181–198
Veryeri Alaca, Ilgim (2017): Materiality in Picturebooks. In: Bettina Kümmerling-Meibauer (Hg.): The Routledge Companion to Picturebooks. New York, S. 59–68
Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung | GKJF
Herausgeber:innen
Call for Papers: Yearbook of the German Children’s Literature Research Society 2027
Topic: Materiality / Mediality
In studies of books and book edition, questions of materiality and mediality in literary texts have increasingly become the focus of humanities and cultural studies in recent years (Chartier 1990; Johns 1998; Pressman 2020), although these studies sometimes take very different approaches to materiality or mediality theory. The focus of analysis ranges from paper thickness, ink quality and format aspects to different types of printing, microtypography and page layout. Regardless of the fact that these dimensions interact with each other and can be systematically situated at different levels, they nevertheless influence written texts that are presented in a specific medium (book, magazine, blog etc.). In this context, Carlos Spoerhase speaks of “textual materiality” (2018). Christian Benne, on the other hand, introduces “objectivity” as a descriptive category and emphasises in particular the affordance associated with book-like design:
The objectivity of a book, for example, would be, roughly speaking, the affordance of a specific book as an artefact (a folio has a different affordance than a Reclam booklet), the specific “material” features (e.g. typography), which [...] effects on the handling of the respective “text,” which does not appear abstractly, but exclusively concretely, even in digitised form. (2015, p. 131)
These perspectives have also been taken up in works dealing with children's and young adult literature and media (e.g. Hombrecher / Wassiltschenko 2020; kjl & m 2024; Lötscher / Tomkowiak 2015; Müller-Wille 2019; Roeder 2019). Picturebook research in particular has repeatedly addressed questions of the materiality and mediality of its objects (e.g. Dammers 2025; Nodelman 1988; Veryeri Alaca 2017). Simon Messerli, for example, has elaborated on how the fold in Jörg Müller's and Jörg Steiner's picture books can be semantised in terms of distinctions between utopia and dystopia (2015). Aspects of typography and multimodality, which can be found in picturebooks as well as in novels and stories, have also been examined (e.g. Vach 2019). Individual authors, such as Hans Christian Andersen, have been studied from a materiality-aesthetic perspective (Müller-Wille 2017). Furthermore, play, movement and activity books have been analysed (Bachmann et al. 2016; Montanara 1993), as well as the semiotic dimension of page design in literary texts (e.g. Boyken 2023; Lexe 2016). These case studies raise questions of media and literary theory: For example, it would be worth discussing the extent to which a media- and materiality-specific sensitisation of narratological approaches might be necessary, given that media and material aspects often convey things that are not actually being told in the strict sense (Boyken 2020). Authors who employ such narrative techniques include E. T. A. Hoffmann, Lewis Carroll, Michael Ende, Walter Moers and Cornelia Funke.
The 2027 edition of the Yearbook of the Society for Children's and Young Adult Literature Research is dedicated to these topics, with a special focus on children's and young adult literature, although other media (film, audio books, podcasts, blogs etc.) may also be considered. Concrete case studies are welcome, as are contributions on literary or media theory that deal primarily with the specifics of children's and young adult literature and media. An expansion to include non-fiction and functional texts is also welcome. Both historical and contemporary texts and phenomena can be considered. The latest developments in the form of Booktoks, which would be insightful from a praxeological perspective and which also operate with the materiality of books, or text types such as new adult literature, which also realise a specific book aesthetic, may also provide inspiration for contributions. Possible topics, questions and focal points, each with reference to children's and young adult literature or media, could include
-differentiations between materiality and mediality with regard to children's and young adult literature;
-literary or media theory considerations based on children's and young adult literature;
-historical developments with regard to a specific medium or specific texts or genres;
-interactions with technical innovations (letterpress printing, offset printing, digitisation etc.);
-special features in the field of children's and young adult literature (greater use of media or material means of expression,,ignificance of affordance);
-case studies (relating to authors, text types, genres, time periods etc.);
-comparisons between different media (e.g. magazine vs. book, book vs. audiobook, enhanced eBooks etc.);
-non-fiction and functional texts, especially in a historical context (ABC books, textbooks etc.);
-play, activity and exercise books;
-new adult literature, BookTok etc.
In addition to the main topic, we also welcome proposals for general contributions on issues relating to children's and young adult literature and media from both historical and theoretical perspectives.
Formal requirements:
We hope to receive a large number of responses and ask that interested parties send us proposals for topic-related or open contributions in the form of an proposal (no more than 2,000 characters including spaces) by 15 June 2026. In addition to a brief summary of the content, the proposal should include information on the research question, establish a connection to theoretical positions and cite the literature on which the contribution is based. Notifications of acceptance of the proposal and invitations to submit a contribution will be sent out, together with the style sheet, by 31 July 2026. The final acceptance of the contribution will be decided after review by the editors and a double-blind peer review.
The contributions themselves should not exceed 40,000 characters (including German and English abstracts, footnotes, bibliography and short CV) and should be submitted to the editors as Word documents by 1 February 2027 at the latest.
Please send your proposal to gkjf-redaktion@uni-koeln.de
Bibliography
Bachmann, Christian A. / Emans, Laura / Schmitz-Emans, Monika (eds.) (2016): Bewegungsbücher. Spielformen, Poetiken, Konstellationen. Berlin
Benne, Christian (2015): Die Erfindung des Manuskripts. Zur Theorie und Geschichte literarischer Gegenständlichkeit. Frankfurt/M.
Boyken, Thomas (2020): Medialität des Erzählens. Die Wiederentdeckung des Buches im Roman. Göttingen
Boyken, Thomas (2023): Sprache und Schrift in der Kinder- und Jugendliteratur. In: Fuhrhop, Nanna / Reinken, Niklas / Schreiber, Niklas (eds.): Literarische Grammatik. Wie Literatur- und Sprachwissenschaft voneinander profitieren können. Heidelberg, pp. 41–55
Chartier, Roger (1990): Lesewelten. Buch und Lektüre in der frühen Neuzeit. Frankfurt/M. / New York
Dammers, Ben (2025): Konvention und Transgression im multimodalen Buchraum. In: Staiger, Michael (Ed.): Schrift/Bild – Lesen. Interdisziplinäre Zugänge. Stuttgart, pp. 65–79
Hombrecher, Hartmut / Wassiltschenko, Judith (2020): The Well‑Worn Book and the Reading Child. Cultural and Cognitive Aspects of Materiality in German Children’s Literature. In: Neohelicon, Vol. 47, No. 2, pp. 537–557
Johns, Adrian (1998): The Nature of the Book. Print and Knowledge in the Making. Chicago / London
kjl & m (2024): [Special Issue:] Texte sichtbar machen. Schriftgestaltung in der Kinder- und Jugendliteratur = kjl & m 76, No. 4
Lexe, Heidi (2016): Bastian, partizipativ. Michael Ende und das Buch als Medium und Motiv. In: Kurwinkel, Tobias / Schmerheim, Philipp / Sevi, Annika (eds.): Michael Ende intermedial. Von Lokomotivführern, Glücksdrachen und dem (phantastischen) Spiel mit Mediengrenzen. Würzburg, pp. 125–137
Lötscher, Christine / Tomkowiak, Ingrid (eds.) (2015): Stofflichkeiten. Aspekte der Materialität in populären Literaturen und Medien. Zürich
Messerli, Simon (2015): Die Knickkante im Bilderbuch. Die Menschen im Meer als dialektisches Material. In: Lötscher, Christine / Tomkowiak, Ingrid (eds.): Stofflichkeiten. Aspekte der Materialität in populären Literaturen und Medien. Zürich, pp. 9–19
Montanara, Ann R. (1993): Pop-up and Movable Books. A Bibliography. Metuchen, N.J.
Müller-Wille, Klaus (2017): Sezierte Bücher. Hans Christian Andersens Materialästhetik. Paderborn
Müller-Wille, Klaus (2019): Das Lesen neu erfinden. Zu Aspekten der Materialität in der Kinder- und Jugendliteratur. In: Dettmar, Ute / Roeder, Caroline / Tomkowiak, Ingrid (eds.): Schnittstellen der Kinder- und Jugendmedienforschung. Aktuelle Positionen und Perspektiven. Stuttgart, pp. 11–26
Nodelman, Perry (1988): Words about Pictures. The Narrative Art of Children’s Picture Books. Athens / London
Pressman, Jessica (2020): Bookishness. Loving Books in a Digital Age. New York
Roeder, Caroline (2019): Buch im Buch. In: Schmitz-Emans, Monika (ed.): Literatur, Buchgestaltung und Buchkunst. Ein Kompendium. Berlin / Boston, pp. 519–523
Spoerhase, Carlos (2018): Das Format der Literatur. Praktiken materieller Textualität zwischen 1740 und 1830. Göttingen
Vach, Karin (2019): Typografie – zwischen Sprache und Bild. Funktionen der Typografie in multimodalen kinderliterarischen Erzählungen. In: Uhlig, Bettina / Lieber, Gabriele / Piper, Irene (eds.): Erzählen zwischen Bild und Text. München, pp. 181–198
Veryeri Alaca, Ilgim (2017): Materiality in Picturebooks. In: Bettina Kümmerling-Meibauer (ed.): The Routledge Companion to Picturebooks. New York, pp. 59–68
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